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caliber 9/2010, ab 20.8. im Handel | Liebe Leserin, lieber Leser, |
Friedrich Gepperth, der hyperaktive BDS-Präsident und wohl unersetzbare Antriebsmotor in der deutschen Schießsportwelt, feierte am Sommeranfang, dem 21. Juni, nicht nur seinen 53sten Geburtstag, sondern 2010 auch ein rundes 20jähriges Jubiläum als IPSC-Regionaldirektor.
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Stefan Perey |
Herzliche Glückwünsche, Fritz!
Wir Schützen haben diesem Mann, der Philippsburg erschaffen hat und in Sachen Waffengesetz unermüdlich für unsere Rechte und Interessen kämpft, mehr zu verdanken als man es mit schnöden Worten überhaupt ausdrücken könnte. Sein profundes, einzigartiges Insiderwissen (mit entsprechenden Kontakten) über den internationalen Waffenmarkt, Schießsportverbände, Politik und Recht hat uns zu einem Gutteil vor Schlimmerem bewahrt, was die weiteren Einschränkungen von Bürgerrechten, Waffenbesitz und die Ausübung des Schießsports angehen. Immer in den heißen Phasen vor möglichen weiteren, unsinnigen Restriktionen (unter dem Eindruck geschehener "Amoktaten" mit Schußwaffengebrauch) befand sich Fritz in Berlin um mit unermüdlichem Einsatz im BMI und an anderen Stellen für einen nüchternen, sachbezogenen Umgang mit dem Thema "legaler Zivilwaffenbesitz und Schießsport" zu werben. Man gewinnt aber allerdings den Eindruck, daß die politische Klasse und staatlichen Bürokraten angesichts ihrer völligen Hilflosigkeit gegenüber der massiven Erosion der wirtschaftlichen Basis unserer Mittelschicht sowie absehbarer Katastrophen bei der staatlichen Verschuldung und dem sicheren Kollaps der Altersrenten und staatlichen Pensionsverpflichtungen immer nervöser werden. Als Ergebnis wird deshalb hinsichtlich der legalen Waffenbesitzer immer mehr nach dem Motto gehandelt „keine Waffen im Volk." Dem Souverän ein Recht auf legalen Waffenbesitz zu lassen, paßt scheinbar nicht mehr in die Zeit. An seinem Geburtstag befand sich Fritz Gepperth übrigens in Griechenland, um in seinem Urlaub mal eben nach dem Rechten zu sehen, was die Entwicklungen (auch in Sachen Schießstandbau) rund um die IPSC-Weltmeisterschaften im Oktober 2011 auf Rhodos betrifft. Doch zu den deutschen Meisterschaften in der Standard und Production Klasse vom 25.06 bis 27.06. 2010 war unser Präsident und Regionaldirektor wieder im heimatlichen Philippsburg, um persönlich die Ansprachen bei den Siegerehrungen halten zu können. Was soll man sagen? Danke und mögest Du uns möglichst lang' erhalten bleiben! Den Bericht über die diesjährigen Matches finden Sie erst in der kommenden Ausgabe, weil noch nicht alle Veranstaltungen über die Bühne gegangen sind. Doch auch die "Gegenseite" schläft nicht! So hat beispielsweise die Initiative "Keine Mordwaffen als Sportwaffen" am 21. Juli dieses Jahres eine Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht gegen das Waffengesetz eingereicht, in der es unter anderem darum geht, "den Besitz privater tödlicher Schußwaffen generell zu verbieten". Damit nicht genug, macht nun auch das Ungeheuer "Waffensteuer" die Runde, wobei die Initialzündung aus Stuttgart im Schwabenländle ausging. Lesen Sie hierzu bitte auch unsere Meinung auf Seite 48 der gedruckten Ausgabe. Der Kampf zur Wahrung unserer Bürgerrechte geht also munter weiter! In diesem Sinne,
Stefan Perey
Chefredakteur
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